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Standpunkte

Der demografische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Umbruch in den kommenden Jahrzehnten stellt die Altersvorsorge vor grosse Herausforderungen. Wie diese – nach Meinung von verschiedenen Exponenten – anzugehen sind, können Sie unter dieser Rubrik nachlesen.

«Die Stimmbürger setzen auf Bestandssicherung – ein Leistungsabbau ist nicht mehrheitsfähig»

Freitag, 18.08.2017

Die Einstellung der Bevölkerung zur Reformvorlage «Altersvorsorge 2020» ist angesichts der bevorstehenden Abstimmung am 24. September 2017 von grosser Bedeutung. Die Uni St. Gallen legt dazu eine Metastudie vor. weiterlesen

Altersvorsorge 2020: Eine knappe Mehrheit der Stimmbürger dürfte die Vorlagen annehmen

Freitag, 18.08.2017

Gemäss einer Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG beabsichtigen 53% der Wähler, das vorgeschlagene Bundesgesetz zur Rentenreform anzunehmen. Auch die Mehrwertsteuererhöhung dürfte angenommen werden. weiterlesen

Schweizer Ökonomen sprechen sich mehrheitlich für die Altersvorsorgereform aus

Montag, 31.07.2017

Am 24. September 2017 stimmt das Schweizer Volk über die Altersvorsorge 2020 ab. Ökonomen stimmen dem Reformvorhaben laut KOF eher zu. Sie sehen vor allem die Flexibilisierung des Renteneintrittsalters sowie die Erhöhung des... weiterlesen

Trotz Vorsorgereform braucht es weitere Reformen

Montag, 24.07.2017

«Nach der Reform ist vor der Reform – unabhängig davon, wie die Volksabstimmung über die Altersvorsorge 2020 im September ausgeht», sagt Avenir Suisse. Bei der nächsten Reform müsse der gesellschaftliche Wandel stärker... weiterlesen

Die Rentenreform hat deutliche finanzielle Auswirkungen auf die Arbeitnehmenden

Donnerstag, 20.07.2017

Wer von der Altersreform 2020 profitiert oder wer mehr einzahlen muss, zeigt eine Übersicht des BSV über die finanziellen Auswirkungen des Gesetzes. Dies, sofern es am 24. September 2017 vom Volk angenommen wird. weiterlesen

Die Pensionskassen-Experten propagieren für die Vorlage zum AHVG einige Änderungen

Montag, 17.07.2017

Auch die Kammer der Pensionskassen-Experten hat Einwände gegen die Vernehmlassungsvorlage zum AHVG. Diese betreffen etwa die Regulierung für das Einbringen von FZ-Leistungen oder die Rolle der Experten für berufliche Vorsorge. weiterlesen

Die Arbeitgeber sehen die vorgeschlagenen Änderungen im AHVG kritisch

Montag, 17.07.2017

Eine neue Gesetzesvorlage will die Aufsicht in der 1. Säule modernisieren und die 2. Säule in gewissen Punkten optimieren. Der Arbeitgeberverband stellt sich kritisch zu den vorgesehenen Änderungen. weiterlesen

«Als junge Frau weiss ich nicht, was aus meiner Rente wird»

Samstag, 15.07.2017

Einige junge Menschen Ende 20 wünschen sich eine radikale Rentenreform, etwa das Pensionierungsalter automatisch an die Lebenserwartung zu koppeln. Einen AHV-Ausbau, wie in der aktuellen Reformvorlage vorgesehen, lehnen viele ab. weiterlesen

Haben 50plus-Jährige auf dem Arbeitsmarkt noch eine Chance?

Freitag, 14.07.2017

Um den Arbeitsmarkt einerseits zu flexibilisieren, ältere Erwerbstätige andererseits aber besser zu integrieren, sind neue und innovative Konzepte gefragt. Die UBS liefert solche Konzepte – Arbeitnehmende dürften Einschnitte auch... weiterlesen

Das Referendum gegen die Reformvorlage «Altersvorsorge 2020» ist zustande gekommen

Donnerstag, 13.07.2017

Westschweizer Gewerkschaften, kleine Linksparteien und Konsumentenschutz-organisationen haben gegen die Altersvorsorgereform das Referendum ergriffen. Somit kommt es am 24. September 2017 zu zwei Abstimmungen zur gleichen Vorlage. weiterlesen

Kommentar

Das schweizer Vorsorgemodell wurde in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts geschaffen. Damals nahm die erwerbstätige Bevölkerung zu und lebte nach der Pensionierung noch etwa 10 bis 15 Jahre. Die «Babyboomer» waren geboren und versprachen, das Rentensystem auch in Zukunft zu sichern. Die Wirtschaft befand sich im Aufschwung, was Arbeitsplätze schaffte und für nahezu Vollbeschäftigung sorgte. Die Arbeitsbiografien waren stabil und ein Grossteil der Bevölkerung war beruflich – und somit auch sozial – abgesichert.

In der globalen Wirtschaft des 21. Jahrhunderts sind diese Voraussetzungen nicht mehr gegeben. Die Arbeits- und Lebensbedingungen haben sich stark verändert. Es stellt sich somit die Frage, ob eine Ausrichtung der Altersvorsorge auf Erwerbstätigkeit und Einkommen auch künftig sinnvoll ist.

Das gesetzliche Vorsorgesystem der Schweiz stösst an seine Grenzen. Vorsorgeeinrichtungen können nur auszahlen, was sie erwirtschaftet haben. Mit den gegenwärtig zu erzielenden Erträgen können künftige Leistungen jedoch nicht mehr abgedeckt werden.

Welche Probleme es zu lösen gilt und wie allfällige Lösungen aussehen könnten möchten wir Ihnen hier darlegen. Es handelt sich dabei um subjektive Meinungen, die zumeist auf der Basis eigener Erfahrungen und eigenen Wissens vor dem Hintergrund der eigenen gesellschaftlichen Umgebung und Deutungsmuster entstanden sind. Kommentare dazu nehmen wir gerne entgegen.

 
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