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Die Renditen der Vorsorgevermögen haben sich gegen Ende 2016 erholt

Montag, 16.01.2017

Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index hat sich nach anfänglicher Zurückhaltung im 4. Quartal positiv entwickelt. Zum Jahresende notierte er auf einem Allzeithoch. Die Rendite übers Jahr lag Ende 2016 bei 4.06%.

Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index nahm im vierten Quartal 2016 um 1.29 Punkte bzw. um 0.81% zu und schloss per 31. Dezember 2016 auf einem Allzeithoch von 159.91 Punkten, ausgehend von 100 zu Anfang des Jahres 2000. Nach einer Abschwächung im Oktober (-0.72%) erholte sich der PK Index im November (0.16%) und zeigte im Dezember (1.38%) einen bemerkenswerten Schlussspurt.

Aktien Ausland hatten grössten Anteil am Indexanstieg

Der grösste Anteil am Anstieg des PK Index ist, wie schon im Vorquartal, auf die Aktien Ausland (0.92%) zurückzuführen, gefolgt von Aktien Schweiz (0.15%), Alternative Anlagen (0.13%), Immobilien (0.13%), Rest (0.04%) und Liquidität (0.00%). Einen negativen Beitrag leisteten Obligationen Schweizerfranken (-0.52%), Obligationen Ausland (-0.04%) und Hypotheken (-0.02%).

Rückblickend auf das Jahr fällt auf, dass sämtliche Anlageklassen einen positiven Renditebeitrag geleistet haben, insbesondere Aktien Ausland (1.58%), Immobilien (1.17%) sowie Obligationen Schweizerfranken (0.43%).

Rendite lag im Berichtsquartal über der BVG-Vorgabe

Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung (seit Januar 2016 auf 1.25% p.a.) stieg im Berichtsquartal (ebenfalls ausgehend von 100 zu Beginn des Jahres 2000) um 0.47 Punkte (bzw. um 0.31%) auf den Stand von 150.59. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index lag im Berichtsquartal somit 0.50% über der BVG-Vorgabe.

Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 01.01.2000) per 31. Dezember 2016 beträgt 2.80%. Dem steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2.44% gegenüber. 

Über den Index

Die Berechnung des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index basiert auf den erzielten Renditen von schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen (vor Abzug der Verwaltungskosten), deren Vermögenswerte bei der Credit Suisse im Rahmen eines Global Custody verwahrt werden. Die Vermögensverwaltung bzw. Beratung hingegen erfolgt durch die Pensionskassen selber oder durch Dritte. Auf die Performance der jeweiligen Vorsorgeeinrichtungen hat die Credit Suisse in der Rolle als Global Custodian keinen Einfluss.

 
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