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Die Pensionskasse der SBB erzielte 2016 eine ungenügende Anlagerendite

Freitag, 27.01.2017

Die PK SBB erzielte 2016 eine Anlagerendite von 3.4%. Diese liegt über dem Vorjahreswert, doch unter dem schweizerischen Pensionskassendurchschnitt. Als Folge der Anpassung des technischen Zinses reduzierte sich auch der Deckungsgrad.

Die Pensionskasse SBB erwirtschaftete auf den Vorsorgevermögen im vergangenen Jahr eine Anlagerendite von 3.4%. Mit dieser Performance lag die PK SBB zwar deutlich über der im Vorjahr erzielten Anlagerendite von 1.5%. Gleichzeitig blieb sie 0.4 Prozentpunkte hinter dem relevanten Benchmark (3.8%) zurück. Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index wies für 2016 gar eine Rendite von durchschnittlich 4.06% aus. Als Gründe nennt die PK SBB die nochmals gesunkenen Zinsen an den Kapitalmärkten.

Technischer Zinssatz wird auf 2.0% gesenkt

Der Stiftungsrat der PK SBB beschloss 2016, den für die Bilanzierung anzuwendenden technischen Zinssatz per 31.12.2016 von 2.5% auf 2.0% zu senken. Die damit verbundene Erhöhung der Verbindlichkeiten im Umfang von 438 Millionen Franken führte dazu, dass sich der provisorische Deckungsgrad per Ende Jahr trotz der erwähnten Performance von 105.7% auf 104.6% absenkte. Allerdings sind die Zahlen zur Anlagerendite und zum Deckungsgrad provisorisch und noch nicht durch die Revisionsstelle geprüft.

Mit rund 56‘000 Versicherten (46% der Versicherten sind Rentenberechtigte) und einem Kapital von rund 17 Milliarden Franken ist die PK SBB eine der grössten Pensionskassen der Schweiz.

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